Wetterschutzhallen dienen dem Schutz vor den Einflüssen des Wetters, worunter vor allem der Schutz vor Regen verstanden wird.
Die häufigste Verwendung finden Wetterschutzhallen auf Bahnhöfen sowie an Bushaltestellen. Auf Bahnsteigen sind sie so gut wie immer zu finden; ihr Vorkommen an Bushaltestellen variiert von Stadt zu Stadt. Die Kosten werden für Wetterschutzhallen an Bahnhöfen überwiegend von der Deutschen Bahn AG getragen, die auch dort Eigentümerin des Streckennetzes ist, wo andere Bahngesellshaften die Verkehrsdienstleistungen erbringen.
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Da die Bahn nicht immer gleicher Meinung wie die Stadtverwaltung bezüglich der benötigten Anzahl und Größe von Wetterschutzhallen ist, haben an einigen Bahnhöfen und Haltepunkten Kreise und Gemeinden die Finanzierung übernommen.
An Haltestellen des Busbetriebes werden häufig Wetterschutzhallen durch Werbung finanziert. Dieses Modell funktioniert aber nur in Innenstädten, da alleine dort die Werbung in einem Umfang wahrgenommen wird, der den Aufstellern genügend Einnahmen beschert, um die Wetterschutzhalle refinanzieren zu können. Im Überlandverkehr ist eine Finanzierung durch kommunale Träger oder den Konzessionsinhaber für den Busbetrieb unumgänglich.
Das bevorzugte Material bei Wetterschutzhallen ist eine Kombination aus Stahl und Glas. Die meisten dieser Einrichtungen bieten dem Fahrgast nicht nur die Möglichkeit, gechützt vor Wettereinflüssen zu stehen, sondern verfügen auch über einige Sitzmöglichkeiten.
Im Innern ist die Werbung auf einem zumeist beleuchteten Plakat untergebracht, sofern es sich um eine werbefinazierte Einrichtung handelt. An den Wänden besteht die Möglichkeit für das Verkehrsunternehmen, Fahrpläne und Tarifinformationen anzubringen.![]()
Im Busverkehr ist darauf zu achten, dass die Gestaltung der Wetterschutzhalle dem Busfahrer nicht die Möglichkeit nimmt, beim Annähern an die Haltestelle zu erkennen, ob Fahrgäste in ihr auf den Bus warten. Eine in Münster im Rahmen der Skulpturausstellung 1998 errichtete künstlerisch gestaltete Wtterschutzhalle, die nicht aus Glas, sondern aus Steinen hergestellt war, erfüllte diese Anforderung nicht und löste deswegen anfangs großen Verdruss aus. Inzwischen haben sich ihre Nutzer daran gewöhnt, die Unterstellmöglichkeit zu verlassen, sobald sie den Bus erblicken; damit geht jedoch ein Stück Funktionalität verloren.
